Rezepte vom Gundermann

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Man kann das ganze Kraut vom Gundermann sowohl frisch, als auch getrocknet verwenden. Jedoch rate ich es immer frisch zu verwenden, damit Wirkung eintritt.

 

Tee von der Gundelrebe

1 Esslöffel des Krauts mit einer Tasse heißen Wasser übergießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen.
Danach abfiltern und mit etwas gutem Honig oder braunem Zucker süßen.
Davon trinkt man 2 Tassen am Tag.

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Der Tee hilft bei Problemen mit der Niere und der Blase, bei Schnupfen, Husten, Erschöpfung und Müdigkeit.


Einen Umschlag mit Gundermann

macht man am besten mithilfe eines Absuds des Krauts. Dazu kocht man es ca. 10 Minuten, filtert das Kraut ab und lässt den Sud abkühlen. Danach tränkt man ein Tuch darin und legt es auf die betroffene Stelle. Wird ein warmer Wickel gebraucht, nutzt man den warmen Sud direkt nach dem Abkochen.

Es wirkt schmerzlindernd.


Die Auflage macht man wie beim Umschlag

durch das Abkochen des Krauts. In diesem Fall nur 5 Minuten kochen, abfiltern und das gekochte, noch warme Kraut etwas ausgedrückt in Leinsäckchen füllen. Diese legt man dann auf die betroffenen Stellen, wo sie wundheilfördernd wirken.


Wenn man den Gundermann essen möchte,

kann man ihn pur in einem Obstsalat verarbeiten. Seine würzigen, etwas bitteren Blätter sind eine tolle Ergänzung zu dem verarbeiteten süßen Obst.

Zur Verzierung von Süßspeisen eignen sich sowohl Blätter als auch Blüten. Man kann das Kraut auch in Kuchen verbacken.

Das zerriebene oder weichgekochte Kraut macht sich gut als Gewürz in Suppen und Eintöpfen. Es schmeckt wie Petersilie und wird daher auch als wilde Form dieser bezeichnet.

 

Suppe vom Gundermann

Zwei Hand voll Gundermannkraut in Butter andünsten.
Mit Mehl bestäubt und mit guter Brühe aufgegossen 2-3 Kellen am Tag trinken.

Es soll den Kreislauf ankurbeln und die Erschöpfung vertreiben.