Der Indische Wassernabel

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Centella asiatica

Gotu-Kola, Tigerkraut, Tigergras, Asiatischer Wassernabel, Pflanze der Langlebigkeit, Gedächtniskraut, Elefantengras

 


Allgemein

Der Indische Wassernabel wird auch Gedächtniskraut genannt.

Indische Elefanten haben dank dieses Grases ein hervorragendes Gedächtnis.

So sagt man es von dieser mehrjährigen, herabhängenden, in feuchten Böden verwurzelten Pflanze. Der Indische Wassernabel sollte deshalb ans schattige Teichufer mit Kletterhilfe oder in eine Hängeampel gesetzt werden, wo man die Erde stets feucht hält. Letzteres empfiehlt sich, aufgrund der Frostempfindlichkeit.
Der Indische Wassernabel kann kühl und hell überwintert werden.
Die Blüten sind von blassrosa bis weißer Farbe und zeigen sich zwischen April und Oktober.

Wirkung

Der Indische Wassernabel hat eine Gehirnzellen verjüngende Eigenschaft (ähnlich wie beim Jiaogulan) und trägt dadurch zu einer besseren Konzentration und Merkfähigkeit bei. Es wird daher auch Gedächtniskraut genannt.
Außerdem vermindert es Stress und senkt den Blutdruck. Dabei erneuert der Wassernabel das Blut, reinigt es, hemmt Entzündungen sowohl innerlich, als auch äußerlich, senkt das Fieber und entgiftet.

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Dabei sollten die Blätter des Wassernabels, oder kurz, Gotu-Kola, regelmäßig und mäßig dosiert eingenommen werden.

 

Verwendung

Ob als Tee oder pur, frisch oder getrocknet, sei jedem selbst überlassen. 1-2 Blätter am Tag reichen da völlig aus.
Man kann sie frisch auf ein Frischkäsebrot mit Schnittlauch oder Bärlauch und einer Prise Salz genießen.

Eine mögliche Überdosierung ist schwer zu erreichen, äußert sich dann aber in Form von Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Da es keine Kenntnisse über mögliche Folgen der Einnahme von Schwangeren gibt, sollte man es auf Anhieb sein lassen, wenn eine Schwangerschaft besteht oder nicht auszuschließen ist.

Äußerlich als Salbe oder Öl aufgetragen hilft dieser Wassernabel aber gegen Schwangerschaftsstreifen und lässt diese verblassen.

Bei einer bestehenden Leberschädigung ist von der Einnahme dieser Pflanze ebenfalls abzuraten, denn sie kann eine Verschlimmerung der Schädigung bewirken.

Das wichtigste zusammengefasst:
  • Lebensdauer: mehrjärig
  • Standort: schattig, feucht
  • Winterhart?: Nein
  • Größe: bildet Ranken
  • Blüte: blassrosa bis weiß
  • Vermehrung: Stecklinge
  • Gesundheit: Hirnzellen verjüngend, Denkfähigkeit unterstützend, Konzentration stärkend, blutreinigend und -erneuernd, entzündungshemmend, fiebersenkend, entgiftend